Von Urlaub, Bergen & Mee(h)r- Kingstons Tagebuch [Juli 2018]

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Entschuldigt die Verspätung!

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Kingston fährt das 1. Mal im Leben Boot.

Mensch, dieses Mal gibt es aber den Tagebucheintrag echt verspätet, dabei ist es sogar der mir bisher liebste Beitrag, weil es um Urlaub geht *verträumt*. Wir waren an der See und in den Bergen. Ich habe ganz viele neue Erfahrungen gesammelt und Malou neue Erkenntnisse über mich. Aber ein Gutes hat die Verspätung, wir können schon mal die Neuerung einführen, die es sonst erst im Tagebuch August gegeben hätte. Ich hab ja schon immer den ein oder anderen Tipp in meinen Tagebüchern versteckt, aber jetzt werden sie nicht mehr versteckt! Unter dem Kurzvideo als Zusammenfassung meines Monats oder des Highlights des Monats, gibt es nun die Tipps zum Schnellfinden. Klickt einfach auf die Tipps und ich werdet hingeführt. Jetzt will ich aber nicht weiter rumschwafeln, sondern jetzt geht’s mit dem Juli los. Viel Spaß beim virtuellen Urlauben *zwinker*!

Wanderurlaub in Bayern im Schnelldurchlauf:

Unsere 4 Tipps aus dem Hundeleben:

  1. Bei Autofahrten solltest du immer Pausen für deinen Hund einplanen.
  2. Gemeinsames Entfliehen aus dem Alltag erweitert das Vertrauen.
  3. Probier lieber alles mit deinem Hund aus, bevor du ihn unterschätzt.
  4. Zusammen neue Erfahrungen zu sammeln, stärkt die Bindung.

Urlaub(sreif) – Oberbayern wir kommen!

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Zusammen in der Natur unterwegs sein, macht uns am meisten Spaß.

Ein Hund kann nicht in jeden Urlaub mitfahren, aber wenn er mit kann, dann finde ich, sollte er auch mitkommen. Warum sollte ich auch zuhause bleiben? Das ist ja viiiiel zu langweilig und den Urlaubsspaß muss Malou nicht auch nur allein haben, wenn ich so ein anstrengendes Leben als Bürohund habe *zwinker*. Wir sind also Ende Juni nach Oberbayern losgedüst.
Das war eine echt lange Fahrt. [Tipp 1:] Aber Malou hielt immer wieder an Raststätten, damit ich meine Blase leeren (wobei ich glaub, das war nicht nur für mich) und auch etwas Flüssigkeit wieder zuführen konnte. Zudem konnte ich die Gliedmaßen etwas strecken. Auch wenn mir der ganze Kofferraum zusteht, ist freie Bewegung bei langer Autofahrt nicht zu verachten. Geholfen bei der langen Fahrt hat natürlich auch, dass ich nicht nur in der Freizeit sondern auch beruflich mitreise.

Alpencharme und Berggeflüster – wo bin ich denn hier gelandet?

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Der komische kleine Apparat war immer einen Blick vom Balkon wert.

Nach ca. 7 Stunden (oder 8?) kamen wir dann an unserem Ziel an. Ich bin ja schon drei Jahre alt, aber so eine Umgebung habe ich vorher nicht gesehen. Gerochen hat es ähnlich wie zuhause – Landluft halt. Es gab Gebäude mit ganz viel Holz. Die Erde türmte sich extrem auf, sodass man gar nicht in die Ferne schauen konnte, obwohl kaum Bäume die Sicht einnahmen. Aber das gute war, dass ich wieder einen Balkon (kenn ich aus Freiburg) hatte. Von dort konnte ich, solang wir nicht wandern waren, alles begutachten.
Es gab in Fischbachau echt viel zu begutachten! Da kamen Pferde vorbei und jeden Tag drehte so ein komischer Apparat seine Runden auf dem Rasen vorm Haus. Außerdem kamen auch viele Hunde vorbei und nach der ersten Nacht fühlte ich mich schon gleich so heimisch, dass ich meinen Balkon bei jedem vorbeigehenden Individium kontrollieren musste. Keiner kommt ungesehen auf meinen Grund und Boden *zwinker*!

Wandern und Landschaft bestaunen  – Urlaub entspannt

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Kingston war voll motiviert beim Aufstieg zum Wendelstein.

Wir waren oft wandern. Den Wendelstein haben wir erklommen und haben Wanderwege rund um Elbach und Fischbachau genommen. Ein paar Mal haben wir ausgeschlafen. Wir sind morgens gemeinsam zu Wasserfällen gefahren und sind dort spazieren gegangen. In Gaststätten sind wir eingekehrt. Auf dem Wendelstein bekommt man sogar Wasser im Napf – sehr zu loben *grins*. Nachmittags wurde auch mal geschlafen. Es gab Nassfutter aus der Dose. Eier wurden auch für mich geopfert. Ach, was ich nicht alles erzählen könnte.
[Tipp 2:] Was mir aber das wichtigste bei dieser Aufzählung ist: Es war kaum etwas wie Zuhause, wie im Alltag. Wir haben einfach das gemacht, worauf wir Lust hatten (nach demokratischer Abstimmung aller Urlauber *zwinker*). Das tat so gut. Malou war entspannt, ich war gechillt. Unsere gemeinsame Zeit war nochmal ganz anders als beim Alltagsstress (wobei die Änderung auch etwas an den Tabletten liegen kann, denn die wirken echt gut gegen die Schilddrüsenunterfunktion) und den eingefahrenen Gewohnheiten. Der Urlaub in Bayern hat echt nochmal das Vertrauen weiter ausgebaut.

Wasserfälle ahoi – wenn du gar kein so großer Schisser bist

Hundefotografie beim Wasserfall in Bayern-Hundeblog aus Niedersachsen mit Shar Pei Fotografin wertblicke Hannover Celle Urlaub Reise
Kingston gibt Rückendeckung – perfekter Fotoassistent bei Langzeitbelichtungen *zwinker*

Die Wasserfälle hatte ich schon angesprochen. Die waren neu und den ersten fand ich richtig unheimlich. Der nannte sich „Grüne Gumpe“ und man stand auf einer Brücke, die darüber hinwegführte, um ihn sich ansehen zu können. Ich bin ja kein Wasserfanatiker und diese tosenden Wassermassen waren schon gruselig. Aber mit jedem Wasserfall wurde es besser. Ich traute mich ( mit Malous Untersützung) dann sogar auch an die Wasserfälle, schnüffelte ein bisschen an ihnen und modelte (mit etwas Abstand zu ihnen) dann auch für Malou. Ich merkte, dass Malou mich nicht überforderte, aber auch dass sie mir eigentlich alles zutraute und so konnte ich dann auch ohne große Probleme beim letzten Wasserfall auf der Brücke über dem Wasserfall (siehe Video) stehen. Vielleicht kennt ja der ein oder andere Bayer(nurlauber) die Kuhflucht-Wasserfälle.
[Tipp 3:] Dieses Zutrauen zeigte Malou aber erst richtig, als sie beim Wandern merkte, dass sie mich doch unterschätzte. Denn den Wendelstein erklimmte ich als zweitschnellster und ich hatte richtig Spaß dabei. Ca. 6 Kilometer war der Weg lang und 1080m in die Höhe ließen wir hinter uns. Also ich bin dafür, dass wir nächstes Jahr wieder in den Bergen Urlaub machen und dann wesentlich mehr Höhenmeter laufen! Ingesamt sind wir ca. 10 Kilometer pro Tag gelaufen und natürlich wurde ich auf vorher durch Joggen und längere Spaziergänge in Niedersachsen für den Urlaub trainiert, aber in den Bergen erstaunte ich dann trotzdem alle!

Zusammen neue Erfahrungen zu sammeln

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Der King lässt rudern | Aussichthalten ist ja schon anstrengend genug *zwinker*

Wie schon vorher erwähnt, waren die Wasserfälle komplettes Neuland für mich. Da Malou aber behutsam und ohne Zwang an die Thematik ging, traute ich mir dann auch immer mehr mit jedem Wasserfall zu. Eine komplett neue Erfahrung haben wir dann auch noch auf dem Spitzingsee gesammelt. Wir sind Ruderboot gefahren. Hach, ich als Wassermeider, der schon so großzügig war und die Wasserfälle anerkannt hat, sollte jetzt auf dem Wasser dahinschippern? Mit was für Leuten bin ich eigentlich unterwegs *irritierter, kurzer Lacher*.
[Tipp 4:] Beim Bootfahren war Malou aber etwas bestimmter. Sie hob mich einfach am Geschirr hoch und hievte mich in Boot. Man schaukelte das! Das Wasser machte komische Geräusche an den Wänden und schon nach weniger als einer Minute waren wir nur noch von Wasser umgeben. Das war echt nicht mein Ding. Aber Malou redete mir gut zu. Das besänftigte mich und als ich endlich ordentlich saß, wackelte das Boot gar nicht mehr so stark. Wir hatten zwei Stunden auf dem Wasser und nach der ersten Viertel Stunde genoss ich es. Ich lehnte mich an Malou und schaute den Hunden am Seerand zu. Auf dem Wasser kuschiert zu werden, das können wir jetzt doch öfter machen *zwinker*.
Ach ja, wir sind auch vom Wendelstein nach unten Bahn gefahren. Enge, größere Lautstärke und ungewohnte Bewegungen – nach all den Wasserfällen und anderen ungewohnten Sachen war das schon eigentlich ein Klacks.

1x durch ganz Deutschland – nach Bergen kommt Mee(h)r

Jetzt noch schnell unseren zweiten Kurzurlaub erwähnt, damit wir dann Juli vollständig (na ja Bürohundtätigkeiten schließ ich dieses Mal aus, die stinken ja gegen die Urlaubserfahrungen ab *lach*) haben. Wir waren wieder bei der Familie an der See. Cuxhaven ist ja immer wieder schön, auch wenn wir dieses Mal nicht am Hundestrand waren. Dafür sind wir über den Deich gejoggt und spaziert. Die Seeluft ist immer wieder toll zu spüren und löst bei mir irgendwelche Verbindungen im Hirn aus. Wenn der Wind nämlich die Seeluft in die Nase treibt, dann bin ich kaum zu halten, so freue ich mich. Das sah noch ganz anders aus, als ich als Welpe damals das erste Mal das Watt sah. Aber man entwickelt sich weiter und Malou freut sich immer mit, wenn wir dann über Watt, Sand oder Deich um die Wette laufen.

Zwei ganz besondere Hundetreffen

Zum Schluss möchte ich noch schnell erwähnen, dass wir zwei besondere Hundetreffen hatten. Das erste war dank Instagram, denn dort sahen wir den Account von Anuk&Finn[unbezahlte Werbung] und trafen uns dann in Bayern mit den beiden und ihren Begleitern. Kurzhaarcollies kennt vielleicht nicht jeder, aber sie sind eine von Malous Lieblingsrassen. Nur benehm ich mich immer komisch anhänglich, wenn wir mit Vertretern dieser Rasse unterwegs sind, weshalb wir nicht so oft welche treffen.
Außerdem gab es in der Familie Zuwachs. In Cuxhaven lebt eine neue Hündin in der Familie und wir mussten sozusagen eine Zweck-WG für den Kurzurlaub dort organisieren. Ich freute mich über die Dame. Sie war leider nicht so begeistert von mir. Aber es hat alles geklappt, wir konnten auch zusammen spazieren gehen und somit war es wahrscheinlich für alle in Ordnung *zwinker*.

Ich wünsche euch schöne zwei Wochen, denn wir lesen uns schneller als sonst wieder. Das Tagebuch für August wartet schon, endlich online gestellt zu werden*zwinker*. Ich hab euch aber noch zwei schöne Aussichten von jeweils dem anderen Ende von Deutschland [am Ende des Eintrags] mitgebracht.
Euer King!

2 Kommentare bei „Von Urlaub, Bergen & Mee(h)r- Kingstons Tagebuch [Juli 2018]“

  1. […] [genießt aus der Ferne den Ausblick mit der Webcam]. Dabei wurde mir klar, dass man seinem Hund ruhig mehr zutrauen kann. Denn Kingston mutierte in den Bergen zu einer richtigen Bergziege und meisterte den steilen […]

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