Unsere 4 wichtigsten Regeln für Ausflüge in die Natur

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Ausflüge mit Tieren in die Natur sind immer schön und erlebenswert. Für euch haben wir die 4 wichtigsten Verhaltensregeln zusammengefasst und hoffen, dass ihr der Natur auch so viel zurückgibt und Respekt zollt, wie sie es braucht und verdient. Denn, wenn ihr die Schönheit der Natur genießt, solltet ihr sie auch wahren*zwinker*.

Wasser ist immer mit dabei

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Kingsti ist schnell warm. Zwar trinkt er nicht oft, wenn wir unterwegs sind, aber wenn er will, dann braucht er auch viel.

Das wichtigste für Mensch und Tier zuerst: Ihr solltet immer Wasser mitnehmen. Wenn wir kleine Spaziergänge machen, also nicht direkt wandern gehen oder zwischendurch beim Auto vorbeikommen, bleibt das Wasser dort drin.
Aber wenn es sehr warm ist oder wir mehrere Kilometer am Stück gehen, dann kommt das Wasser auf jeden Fall mit auf Wanderschaft. Denn nichts ist anstrengender, als durstig durch die Gegend zu laufen. Das will ich selber nicht und da soll auch mein Hund nicht drunter leiden.
Denkt auch daran, euch selbst genügend Wasser mitzunehmen. Ob ihr einen Teil im Auto lasst, der am Ende des Ausflugs getrunken werden kann und auf dem Weg nur das nötigste mitnehmt, weil das Gepäck sonst zu schwer werden würde, müsst ihr abwägen. Aber habt lieber zu viel, als zu wenig Wasser dabei. Denn das Wasser könnt ihr zuhause auch noch leer trinken, aber meist in der Natur nirgendwo mehr auffüllen. An Pfützen und Bäche könnten sich die Hunde auch das benötigte Wasser holen, aber als wir Urlaub in Bayern gemacht haben, wurde überall auf Würmer hingewiesen. Wenn ihr dann nichts zu trinken mithabt, lauft ihr vielleicht sehr schnell trocken – vor allem im Sommer.

Leinenpflicht herrscht nicht ohne Grund

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Natürlich muss es nicht die kürzeste Leine sein, die man dann mitnimmt *zwinker*.

Ich kann es so gar nicht glauben, dass manche trotz Leinenpflicht ihre Hunde einfach frei und vor allem durchs Unterholz laufen lassen. Leinenpflicht gibt es mind. in besonderen Gebieten, z.B. Naturschutzgebiete und in einigen Bundesländern zu besonderen Zeiten (Brut-&Setzzeit). Eigentlich gehört dieser Punkt schon fast zur 4. Regel, aber ich finde ihn so wichtig, dass ich ihn lieber eigenständig aufführe. Wir sind nicht allein in der Natur und andere Tiere haben genauso unsere Liebe und unseren Respekt wie unsere eigenen verdient. Tierliebe hört nicht bei der eigenen Katze oder dem eigenen Hund auf, sie umschließt auch die Wildtiere. Deshalb sollte man sich an die wohlbedachten Regeln der Länder halten und einfach der Natur und ihrer Bewohner Respekt entgegenbringen.

Es gibt genügend Wanderwege und Pfade

Noch eine genauere Unterregel der Regel Nr. 4 ist diese: Zunächst gibt es Wanderwege, die man gut nutzen kann, um mit Hund und anderer Begleitung die Natur zu erkunden. Für unerfahrene oder nicht trainierte Wanderer sind diese Wanderwege auch viel einfacher zu bewältigen, wenn man sich an die Schwierigkeitsgrade (werden beispielsweise in Bayern angegeben) hält. Zudem sollte man immer dort ankommen, wo der Wanderweg aufhört oder bei Rundwanderwegen wieder beim Auto. Das hilft, wenn man jetzt keine Navigationsgerät, z.B. Handy, dabei hat oder generell eher mit Planlosigkeit oder Unwissen über die Region ausgestattet ist. Kingsti und ich sind deshalb meist auf ausgewiesenen Wanderwegen unterwegs und nehmen nur zuhause noch Wege und Pfade, wie wir gerade Lust haben *zwinker*.
Trampelpfade sind auch öfter gut zu nutzen. Sie lassen einen tiefer in die Natur als die meisten Wanderwege (wobei auch dort gibt es eher naturbelassene) eintauchen. Bei Trampelpfaden ist die Gefahr des Verlaufens höher.
Apropo Pfade und Wege: Ich sehe immer wieder Leute, die quer durch den Wald laufen. Vor allem in der Heide stößt mir das immer wieder auf. Denn auch wenn die Leute denken: „Ach, ich mach das ja jetzt nur, alle anderen laufen außen rum.“, müssen das nur einige denken und schon wird die Natur nachhaltig geschädigt. Es gibt genügend Wege und Pfade, die schon vorhanden sind. Leider sind durch dieses Verhalten nämlich schon einige Heideflächen bei uns beschädigt.

Respekt vor der Natur erhält ihre Schönheit

Es wurde schon bei 2 Regeln angesprochen, aber ich finde, es ist die allgemeingültige und wichtigste Regel für Ausflüge in die Natur. Wenn du mit der Natur respektvoll umgehst (siehe Regel 2&3) erhälst du ihre Schönheit, für dessen Bewunderung du ja auch die Ausflüge machst. Zur Natur gehören auch die Tiere. Wer bewundert nicht das Reh, das auf einmal 10m vor einem steht? Deshalb behandele sowohl Flora und Fauna respektvoll, damit die Natur auch weiterhin dir die Schönheit bieten kann, wie sie es jetzt tut und andere diese Schönheit auch sehen können.

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