Fotografie eint uns!

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Hundefotografie – dazu hat jeder seine eigene Meinung. Manche finden, sie sollte natürlich sein und Accessoires hätten dabei nichts verloren. Einige nennen Accessoires sogar Tierquälerei. Andere finden generell die Hundefotografie und das Bilderinszenieren schon total blöd. Dann gibt es wieder Leute, die wollen gern Bilder von langjährigen Hundefotografen fotografiert haben oder diese nachstellen.
Die Macht der Bilder ist groß. Das sieht man allein schon in der Werbung, an Instagram, Pinterest und weiteren Social Mediaplattformen. Außerdem ist es mit der Hundefotografie wie bei allen Themen rund um den Hund. Die Meinungen könnten nicht unterschiedlicher sein, teilweise sind die Meinungen sehr versteift und übertrieben.
Diese Meinungen sind alle zuerst auf mich eingeprasselt, als ich mich irgendwann in 2016 mit der Hundefotografie (durch Kingston) richtig auseinander gesetzt habe.
Kingston wurde schon von Anfang an, immer wieder fotografiert. Ein Satz, als wir einem Pärchen mit Labbi-Pei begegnet sind, hat sich fest in mein Gehirn gebrannt: „Mach so viele Fotos wie möglich, wenn er klein ist. Ich hab auch viel zu wenige gemacht!“, sagte die Frau zu mir. Ich dachte, ich hätte genügend gemacht. Aber wem, der Fotos genauso liebt wie ich, soll ich seine eigene Erkenntnis nochmal vorpredigen?! Man macht immer zu wenig Fotos.

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Mein König ist rassetypisch nicht der kooperativste Hund, den es auf der Erde gibt. Ich war anderes von unserem vorherigen Hund gewöhnt. Aber weil die Fotografie schon seit seinen Welpentagen eine größere Rolle spielte, blieb das Posen trotz Pubertät beim King irgendwie hängen. Natürlich gab es auch Pubertätsausbrüche beim Fotografieren.
Aber sie hielten sich im Gegensatz zum Training und in den Alltagssituationen in Grenzen. Beim Fotografieren wird er immer wieder dem kleinen Welpen Kingston ähnlich und sein Dickkopf ist nicht mehr so groß. Wenn wir mit der Kamera unterwegs sind, übt er sogar die Kommandos schneller aus.

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Wir haben auch einige neue Kommandos, teilweise erst nur für die Fotografie überlegt, durch die Fotografie in das Trickrepertoire aufgenommen. Diese haben aber auch im alltäglichen Leben geholfen. Denn durch seinen Dickkopf regelt Kingston gerne alles selbst. Durch Guck hat er gelernt, mit mir Rücksprache zu halten.
Er ist auch ein kleiner Angsthase. Durch Schnüffel kann ich ihn dazubringen, näher an ein angsteinflößendes Objekt ranzugehen und seine Nase einzusetzen. Weil Hunde, erst Recht Kingston, viel über die Nase regeln, entspannt er sich dadurch schnell.

Zusätzlich sinkt Kingstons Angst durch die Fotoaccessoires. So eine Weihnachtsmütze ist ja auch echt ein Monster (laut Kingston). Im ersten Augenblick! Wir setzen uns mit dem Objekt auseinander, was unsere Bindung und das Vertrauen stärkt. Weil Kingston immer wieder neuen Objekten ausgesetzt ist, wird seine Toleranzschwelle immer besser angepasst und er zeigt nicht so schnell Angst.

Am tollsten findet er natürlich die Fotoaccessoires, die sich beim Beschnüffeln und Fotografieren als Leckerli herausstellen. Das sind seine Highlightfotografietage, weil er alles fressen darf, was er beim Fotografieren vorher im Maul hatte.

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Ich finde die Hundefotografie großartig und sie bringt viel Mehrwert in Kingstons und meine Beziehung und sogar ins Training und die Erziehung. Natürlich muss man auf den Hund beim Fotografieren eingehen. Er sollte nicht überfordert werden. Aber auch wenn erst Accessoires Angst einflößen, kann mit Training dadurch auch die Angst reduziert werden. Dies ist ganz normales Training und stärkt die Bindung.
Ich kann Hundefotografiegegner durch meine Erfahrungen nicht verstehen. Denn solang man nicht nur über die Fotografie mit seinem Hund Kontakt hat oder das Training darüber ausübt, kann sie nur einen Mehrwert für die Beziehung darstellen!
Außerdem sieht man an der Kooperationsbereitschaft von Kingston, dass auch ihm das Spaß macht (im nächsten Bild war es eine neue Situation, dass ich mit ihm vor der Kamera sitze. Für Ungewohntes braucht Kingston etwas Zeit). So haben wir neben anderen Tätigkeiten einer eher mediatives, gemeinsames Hobby.

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8 Replies to “Fotografie eint uns!”

  1. […] zu dem zweiten Wochenthema in den vergangenen Wochen musste Malou sich mal wieder mit der Fotografie beschäftigen. Diese […]

  2. Hallo, so süße Fotos. Ich liebe Deinen Hund. Zum knuddeln. LG Claudia

    1. Danke für die lieben Worte :-). Herzliche Grüße zurück, Malou

  3. […] zu dem zweiten Wochenthema in den vergangenen Wochen musste Malou sich mal wieder mit der Fotografie beschäftigen. Diese […]

  4. […] hatten, war er auf einem normalen Level – wahrscheinlich half dort auch, dass er die Fotografie mit Ruhe assosiziert. Wir genossen es am Hafen. Der Wind pfiff uns um die Ohren und wirbelte unsere Haare durcheinander. […]

  5. […] kleine Gruppen waren, die sich ein Thema anschauten und ich döste ruhig vor mich hin. Da wir aber morgens auch noch auf einem Schloss waren und einen laaaangen Spaziergang hatten, war ich auch entspannt gestimmt. Dadurch verflog die […]

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