Ruhezeiten & Aktivität – der Ausgleich macht’s

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Kingston musste von Anfang an lernen, dass es Spielzeiten gibt, aber auf diese auch Ruhezeiten folgen. Wer uns schon länger verfolgt, weiß, dass wir joggen gehen. Im Winter und bei heißen Temperaturen weniger, aber ansonsten schon öfter die Woche unterwegs sind. Zudem wird Zuhause gespielt, aber bei uns heißt Zuhause eigentlich eher Ruhe. Denn draußen ist viel Action und Kingston musste als Welpe schon Ruhe lernen, weil er schnell überdrehte, was für viel Ruhe Zuhause sorgte.

Shar Pei Kingston als Welpe

Ein Hund hat nicht den gleichen Tagesablauf wie ein Mensch und auch nicht den gleichen Ruhebedarf. Man sollte immer darauf achten, dass man den Hund so um die 6 Stunden am Tag fordert (diese Zeit kann sich je Hund natürlich auch etwas ändern). Hunde haben ein hohes Ruhebedürfnis und das muss seit Welpentagen beigebracht werden. Wenn man eine aktive Rasse hat, sollte erst Recht auf die Ruhezeiten geachtet werden, weil dies gern vergessen wird, wenn man eine aktive Rasse holt. Man kann sich auch einen hibbeligen Hund ranerziehen, das liegt meist nicht an der Rasse, sondern den Erwartungen an die Rasse, die bei der Erziehung mit einfließen.

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Bei uns ist es so geregelt, dass draußen Action angesagt ist. Durch die Fotografie hat Kingston aber auch gelernt, dass er doch mal runterfahren kann. Draußen riecht es gut, es gibt viel zu bestaunen. Deshalb darf er natürlich aktiv werden. Aber auch draußen sollte er nicht durchgehend hochdrehen, weil er dann weniger ansprechbar ist. Deshalb hat er gelernt, nach einiger Zeit und einiger Action draußen auch wieder ruhiger zu werden.
Drinnen ist meist Ruhe angesagt. Natürlich wird mal gespielt und trainiert (draußen auch, aber erst in den ruhigeren Phasen). Aber drinnen soll Kingston entspannen können. Weil man ihm den Wachhund schon sehr anmerkt, hilft diese Ruhe auch gegen die Wachtätigkeit. Meiner Ansicht nach hätte die nämlich schon sehr ausufern können, wenn er nicht von Anfang an Ruhe gelernt hätte. Er heißt jeden herzlich willkommen, aber zeigt doch Dinge an, die ihm nicht geheuer sind.

Shar Pei/ Hund Kingston mit Fliege fein angezogen

Wichtig für das Lernen (das zur Aktivität gehört) ist auch Ruhe. Denn ein überdrehter Hund lernt nicht gut oder verbindet das Training sogar vielleicht mit der angespannten Laune, was sich negativ auf die geübten Sachverhalte ausübt. Ruhephasen können ein gutes Training auch zusätzlich verfestigen. Schlafen ist sehr wichtig, damit Gelerntes verarbeitet werden kann.

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Jeder muss für seinen Hund herausfinden, wie lange Aktivitäts- und Ruhephase sein sollte. Für mich empfinde ich 6 Stunden Aktivität aber als Richtwert. In diesen Stunden lässt sich das Spazierengehen, das Training und das Spiel gut unterbringen. Kingston ist eher der genügsame Hund, dem an einigen Tagen auch 4 Stunden oder etwas weniger reichen. Wobei wir natürlich auch zusätzlich zusammen die Ruhephasen genießen. Gemeinsame Zeit heißt nämlich nicht Action, sondern Leben und das beinhaltet Ruhe und Aktivität.

Shar Pei Hund Kingston als Welpe und Junghund im April

2 Kommentare

  1. So ein Knutschmonster!

    1. Danke sehr. Ich könnte mir diese Schnute 24 7 ansehen <3 😉

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